Grund jetzt bekannt

Florian Wirtz auf der Bank – Alonso klärt auf

Florian Wirtz musste auf die Bank: Brückenchaos als Ursache

Florian Wirtz, Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen, musste beim Rückrundenauftakt gegen Borussia Dortmund überraschend auf der Bank Platz nehmen. Der Grund hierfür war keine disziplinarische Maßnahme, sondern eine unglückliche Verkehrssituation.

Xabi Alonso erklärt die Situation

Cheftrainer Xabi Alonso klärte nach dem Spiel, dass Wirtz und sein Teamkollege Exequiel Palacios die Mannschaftsbesprechung verpassten, da sie auf der Leverkusener Rheinbrücke im Stau standen. „Es gab diese Situation am Morgen, als wir uns zum Training getroffen haben. Sie standen für eine sehr, sehr lange Zeit im Stau auf der Brücke", erklärte Alonso auf der Pressekonferenz.

Brückensperrung und Verkehrschaos

Die Brücke auf der A1 war aufgrund von Eisglätte den ganzen Freitag über fast vollständig gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Diese Sperrung führte dazu, dass Wirtz und Palacios sowohl Treffpunkt als auch die Teamsitzung und die Abfahrt nach Dortmund verpassten.

Ungeplante Änderungen in der Startaufstellung

Obwohl Wirtz und Palacios ursprünglich in der Startaufstellung vorgesehen waren, entschied Alonso, sie zunächst auf die Bank zu setzen. „Es war nichts Disziplinarisches. Es diente meiner Beruhigung, dass in der Teambesprechung und in der Sitzung, die wir hatten, alle den Matchplan parat hatten“, so Alonso.

Nachwirkungen nach dem Spiel

Sportdirektor Simon Rolfes fügte hinzu, dass die beiden Spieler aufgrund des Staus direkt nach Dortmund reisen mussten und so nicht an den gewohnten Vorbereitungen teilnehmen konnten. Alonso betonte, wie wichtig Florian Wirtz für das Team sei, wollte jedoch keine Ausnahmen bei den Spieltagsroutinen machen, ein Signal für die Teamdisziplin. Letztlich löste sich die Verwirrung auf, als nach dem erfolgreichen 3:2-Sieg in Dortmund klar wurde, dass alles auf das Verkehrschaos am Spieltag zurückzuführen war.

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