Hradecky-Frust
„Können uns hier dumm und dämlich reden“
Leverkusen und das Remis gegen Wolfsburg: Hradecky sieht den wachsenden Abstand zu Bayern
Bayer 04 Leverkusen erlitt einen Rückschlag im Rennen um die Meisterschaft mit einem 0:0-Unentschieden gegen den VfL Wolfsburg. Der Rückstand auf den Tabellenführer Bayern München wuchs dadurch auf acht Punkte an. Torhüter Lukas Hradecky (33) war im ersten Durchgang mehrfach gefordert und hielt das Unentschieden mit starken Paraden. Dennoch zeigte er sich unzufrieden mit der Entwicklung der Saison. Wie er nach dem Spiel erklärte: „Das ist der deutliche Unterschied zur letzten Saison. Die Spiele, die wir unentschieden gespielt haben, haben wir letztes Jahr gewonnen. Da kommt leider der Acht-Punkte-Abstand her.“
Xabi Alonsos Strategie und das kommende Spiel gegen Bayern
Leverkusens Trainer Xabi Alonso setzte im Spiel auf eine andere Taktik und brachte Spieler wie Florian Wirtz erst während der Partie. Trotz deutlich mehr Chancen im zweiten Durchgang konnten keine Tore erzielt werden. Hradecky merkte an: „Flo kam rein, da hat sich das Momentum ein bisschen gedreht. Aber wir hatten keine berechtigten Chancen, um ein Tor zu machen oder mehrere Tore zu schießen.“
Blick auf das Duell mit dem FC Bayern
In Bezug auf das nächste Heimspiel gegen Bayern München äußerte Hradecky: „Wir können uns hier dumm und dämlich reden, wir haben nicht mehr als einen Punkt verdient.“ Er hofft, mit einem Sieg gegen Bayern das Momentum der Münchner stören zu können, ist sich jedoch bewusst, dass die Rolle des Außenseiters bleibt. „Selbst dann ist es schwierig. Das haben wir uns nicht vorgestellt, dass sie so stark spielen. Natürlich spielen wir nicht die Saison wie letztes Jahr, aber auch keine schlechte Saison. Doch der Abstand ist leider wieder viel zu groß geworden“, resümierte er.