Leipzig tobt wegen Schiri-Entscheidung
Hätte Florian Wirtz in Leipzig vom Platz fliegen müssen?
Spiel Bayer Leverkusen gegen RB Leipzig: Kontroverse um Schiedsrichterentscheidung
Im Bundesligaspiel zwischen Bayer Leverkusen und RB Leipzig führte Leverkusen zunächst mit zwei zu null, bevor sie schließlich den Ausgleich hinnehmen mussten. Eine kontroverse Spielszene sorgte für Diskussionen. Florian Wirtz geriet in einen Zweikampf mit David Raum, wobei Wirtz kurz auf Raums Bein trat. Raum beschrieb später: „Das war eine sehr spielentscheidende Szene.“ Er äußerte seine Meinung, dass es sich um ein klares Foul handelte.
Diskussion um Foulspiel und VAR-Entscheidungen
Die Szene führte zu Schmerzen und einer Behandlungspause für Raum sowie den Abdruck von Stollen auf seinem Bein. Trotz dieser Faktoren wurde keine Foulentscheidung getroffen, auch nicht durch den Videoassistenten (VAR). Marcel Schäfer, Sport-Geschäftsführer von Leipzig, nannte den Vorfall „extrem bitter“ und sprach von einer Fehlentscheidung. Leipzigs Trainer Marco Rose schloss die Angelegenheit mit den Worten: „Ich muss nicht alles verstehen.“
Schiedsrichterexperten bewerten die Entscheidung
Interessant ist die Einschätzung durch zwei Experten. Thorsten Kinhöfer und Knut Kircher, beide ehemalige Schiedsrichter, unterstützten die Entscheidung von Bastian Dankert und dessen Team. Kinhöfer erklärte: „Zwar ist Wirtz auf dem Unterschenkel von Raum gelandet - aber unabsichtlich. Daher ist es kein Foul.“ Nach dem Spiel gab es eine hitzige Diskussion zwischen Kircher und Rose, die von Kircher „sichtlich sauer“ verlassen wurde.
Insgesamt bleibt das Spiel ein Beispiel für die Komplexität und Emotionen rund um Schiedsrichterentscheidungen in der Bundesliga.