„Zu viele Köche verderben den Brei“

Matthäus warnt FC Bayern vor Wirtz-Verpflichtung

FC Bayern plant langfristigen Transfer von Florian Wirtz

Der FC Bayern München soll Interesse daran haben, den Fußballspieler Florian Wirtz von Bayer Leverkusen an die Säbener Straße zu holen. Berichten zufolge könnte sich dieser Transfer spätestens im Sommer 2026 vollziehen. Der Fokus der Münchner soll hierauf stark gerichtet sein.

Matthäus warnt vor übertriebenen Erwartungen

Der Fußball-Experte Lothar Matthäus äußert jedoch Bedenken. Er verweist auf Paris Saint-Germain als warnendes Beispiel. PSG hat mit herausragenden Spielern wie Kylian Mbappe, Lionel Messi und Neymar versucht, die Champions League zu gewinnen, ist damit aber gescheitert. Matthäus kommentierte bei "Sky 90": „Man kann nicht alle Spieler haben."

Wirtz und Musiala: Eine glückliche Fusion?

Ein mögliches Zusammenspiel von Wirtz und Jamal Musiala wird ebenfalls kritisch betrachtet. „Natürlich sind es zwei junge Spieler, zwei ehrgeizige Spieler, die erfolgreich sein möchten. Zwei Spieler, die den Unterschied machen können. Alles in Ordnung - aber zu viele Köche verderben auch den Brei“, erklärte Matthäus. Es bleibt abzuwarten, ob die beiden Spieler zusammen erfolgreich in der Offensive des FC Bayern eingesetzt werden können. Die Nationalmannschaft sei laut Matthäus kein geeigneter Vergleich, um dies zu beurteilen.

Kosten-Nutzen-Abwägung eines möglichen Transfers

Eine weitere Frage ist, ob eine hohe Investition in Wirtz gerechtfertigt ist. Matthäus hebt hervor, dass die Kosten für einen solchen Transfer nur durch den Erfolg der Spieler auf dem Feld gerechtfertigt wären. „Es ist schwierig, um zu sagen, ob die beiden dann auch gemeinsam funktionieren, sodass sie dieses Geld, das man hier investieren würde, auch dann wert sind“, betonte Matthäus.

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