„Natürlich beschäftigen wir uns damit“
Wird Leverkusen nochmal auf dem Transfermarkt tätig?
Leverkusens Kaderstärke und Herausforderungen
Bayer Leverkusen profitierte in der vergangenen Saison von einem breiten Kader, was entscheidend für den Erfolg auf dem Weg zum Double war. Trainer Xabi Alonso konnte sein Team so flexibel einsetzen, dass 51 Pflichtspiele ungeschlagen blieben, was den ersten Meistertitel, den Einzug ins Europa-League-Finale und den Gewinn des DFB-Pokals zur Folge hatte. Für die neue Saison verstärkte Leverkusen den Kader mit Aleix Garcia, Jeanuel Belocian, Martin Terrier und der Leihe von Nordi Mukiele. Doch nun sind zwei dieser Neuzugänge sicher bis Saisonende verletzt, was den Ruf nach Ersatzspielern lauter werden lässt.
Druck in der aktuellen Spielzeit
Die jüngste 1:2-Niederlage gegen Atlético Madrid war eine der seltenen in dieser bisher erfolgreichen Saison. Bayer Leverkusen hat in 29 Pflichtspielen alle Wettbewerbe erreicht, aber noch liegt ein anspruchsvoller Weg vor der Mannschaft. Sollte sie weitere Erfolge feiern, könnten bis Mai bis zu 28 zusätzliche Spiele anstehen, was für das Team ein wahrer Marathon wäre.
Suche nach Ersatzspielern in vollem Gange
„Natürlich schauen wir, was an sich nicht unser Plan war für den Winter, jetzt etwas zu machen. Durch die beiden langen Ausfälle beschäftigen wir uns natürlich damit“, äußerte sich Sportgeschäftsführer Simon Rolfes nach dem Spiel in Madrid. Ob ein Ersatz für Verteidiger Belocian oder Stürmer Terrier im Fokus steht, bleibt unklar. Das Transferfenster in Deutschland ist bis zum 3. Februar geöffnet, und Bayer könnte noch reagieren, insbesondere wenn keine langfristige Lösung gefunden wird.
Potenzielle Transfers und Herausforderungen
In der letzten Saison hatte Leverkusen auf einen verletzungsbedingten Ausfall mit einer Leihe von Borja Iglesias reagiert. Diese Option könnte erneut in Betracht gezogen werden, wenn keine dauerhafte Lösung gefunden wird. Sicher ist lediglich, dass ein geplantes Engagement des usbekischen Verteidigers Abdokudir Khusanov nicht zustande kommt, da Manchester City ihn für 40 Millionen Euro verpflichtet hat - ein Betrag, den Leverkusen nicht bereit war zu zahlen.
Zukunft von Noah Mbamba
Zusätzlich bemüht sich Leverkusen, einen neuen Verein für Noah Mbamba zu finden. Der 20-jährige Belgier ist derzeit an Fortuna Düsseldorf ausgeliehen, hat dort jedoch nur sporadisch gespielt. Da er bis 2028 bei Leverkusen unter Vertrag steht, wird nach einer Lösung gesucht, die ihm mehr Spielzeit bietet.